Standheizung nachrüsten lohnt sich!

Geschrieben von mw. Veröffentlicht in Nachrüstung & Zubehör

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Erst in der kalten Jahreszeit wird es vielen Autofahrern bewusst, dass der nachträgliche Einbau einer Standheizung eine lohnenswerte Investition gewesen wäre. Nicht nur, dass lästiges Eiskratzen entfällt -  angenehme Temperaturen im Innenraum und mehr Sicherheit durch eine freie Sicht lassen immer mehr Autobesitzer über eine Nachrüstung nachdenken. Lohnt sich die Investition und ist das bei jedem Fahrzeug machbar?

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Einbau einfach umsetzbar

Grundsätzlich ist der nachträgliche Einbau einer Standheizung bei den meisten Fahrzeugmodellen machbar. Und dabei ist es nicht von Belang, ob ein Diesel- oder Benzinfahrzeug nachgerüstet wird. Der Einbau kann in vielen Werkstätten vorgenommen werden, wichtig ist allerdings, im Vorfeld die Möglichkeiten mit dem Ansprechpartner der Werkstatt abzuklären. Die Kosten sind je nach Einbauvariante und Fahrzeugmodell unterschiedlich, bei einem Dieselfahrzeug kann der Einbau sogar günstiger werden, da hier bereits ein Zuheizer vorhanden ist. Mit einem Zuheizer Aufrüst-Kit können die Heizgeräte dann zu einer vollwertigen Standheizung aufgerüstet werden.


Wie funktioniert denn eine Standheizung?

Eine Standheizung kann durch verschiedene Bedienelemente gesteuert werden: Manuell, mit einer Vorwahluhr, mittels einer Fernsteuerung oder sogar per App vom Handy aus. Dabei können - je nach Bedienelement - Parameter wie Raumtemperatur, Heizzeit, Uhrzeit, Lüften etc. eingestellt werden. Manche Bedienelemente besitzen sogar einen Wetteralarm und können mehrere Fahrzeuge ansteuern. Der eigentliche Startvorgang funktioniert so:

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  1. Durch das Bedienelement wird das Modul gestartet.
  2. Kraftstoff (Benzin od. Diesel) wird aus dem Kfz-Tank zur Standheizung gepumpt.
  3. Frischluft wird angesaugt, das Brennstoff-Luft-Gemisch wird im Brennraum entzündet.
  4. Das kalte Kühlwasser wird erwärmt und mittels der Umwälzpumpe zum Wärmetauscher der Fahrzeugheizung befördert.
  5. Über das Fahrzeuggebläse gelangt die erwärmte Luft in den Innenraum.
  6. Die Scheiben werden enteist, der Innenraum aufgeheizt.

Auch der Motor wird durch das weiter zirkulierende Wasser erwärmt. Wenn das Wasser wieder in der Standheizung eintrifft, beginnt dann der Erwärmungsprozess erneut. Nach dem Erreichen einer bestimmten Wassertemperatur (Je nach Modell/Hersteller ca. 80 ° Celsius) läuft nur noch die Umwälzpumpe weiter, der Verbrennungsvorgang innerhalb der Standheizung wir gestoppt.Quelle: © Webasto

Auch gibt es Lösungen, die den Bereich des Motors komplett aussparen, die Standheizung wird in einen sogenannten „Inselkreislauf“ eingebunden. Das heißt, die gesamte Heizleistung steht der Beheizung des Innenraums zur Verfügung.

Wo liegen die Vorteile?

Eine Standheizung hat viele Vorteile, nicht nur Sicherheit und Komfort nehmen zu, der Einbau kann sich auch finanziell lohnen. Hier die Pluspunkte in der Übersicht:

Das Fahrzeug wird in ca. 15 Min. enteist.
● Der Motor wird erwärmt. Die Kaltlaufphase wir dadurch verkürzt, daraus resultieren ein niedrigerer Verbrauch und weniger Verschleiß des Motors.
● Keine Umweltbelastung durch „warmlaufende Fahrzeuge“.
● Problemloser Start des Fahrzeugs auch bei Minustemperaturen.
● Standheizungen sind überwiegend wartungsfrei und können im Sommer auch als Gebläse genutzt werden, um Stauhitze vor Antritt der Fahrt aus dem Kfz zu befördern.
● Höherer Werterhalt/Wertsteigerung des Fahrzeugs.

Standheizung wie einbauen?

Eine Standheizung sollte man grundsätzlich nur vom Fachbetrieb installieren lassen. Das geht schnell und problemlos. Anbieter von Standheizungen sind z.B. Webasto (http://www.webasto.com) und Eberspächer (http://www.eberspaecher-standheizung.com).

 

 

Fazit

Standheizungen sind eine gute Sache. Nicht nur der Komfort, auch die Sicherheit wird erhöht. Wer also in der kalten Jahreszeit keine Lust auf lästiges Eiskratzen und beschlagene Scheiben hat, sollte ernsthaft über eine Nachrüstung mit einer Standheizung nachdenken.

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