Ausfall des Starters durch Überlastung

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Quelle: BMW.atQuelle: BMW.at

Starter, oder auch Anlasser, haben eine einfache, aber wichtige Aufgabe: Sie starten den Verbrennungsmotor. Dabei unterscheiden sie sich je nach Anwendung in ihrer Größe, ihrem Aufbau und ihrer Leistung. Wird ein Starter durch häufiges Betätigen überlastet, ist ein Ausfall unvermeidlich.

Starter im Schnitt mit Kontaktbügel (1), Magnetschalter (2), Einrückhebel (3) und Ritzel mit Freilaufkupplung (4)Die Funktion eines Starters ist immer gleich: Ein Magnetschalter wird bestromt und drückt das Ritzel über einen Hebel in den Zahnkranz des Schwungrades. Gleichzeitig schließt eine Kontaktbrücke den Stromkreis zum Startermotor, der Starter dreht sich und lässt den Motor anlaufen.

Sobald der Starter nicht mehr bestromt wird, öffnet der Magnetschalter die Kontaktbrücke, das Ritzel spurt aus und gleitet aus dem Zahnkranz zurück in die Ausgangsposition. Dieser Vorgang dauert meist nur wenige Sekunden.

Wird der Starter über einen längeren Zeitraum, kurz hintereinander und ohne ausreichende Pause betätigt, entwickeln sich hohe Temperaturen. Mit seinen Wicklungen gleicht der Magnetschalter dann einer Heizspirale, es entstehen enorme Belastungen für den Starter.

Totalschaden - stark überhitzter Magnetschalter mit verkohltem Indikatorpapier und geschmolzener Isolierung; Bild: MAHLENachzuweisen sind solche Überlastungen am sogenannten Indikatorpapier, welches bei der Herstellung um den Magnetschalter gewickelt wird und sich beim Überschreiten einer bestimmten Temperatur verfärbt. Starke Verfärbungen sind somit ein klarer Beleg für thermische Überlastungen des Starters.

Fazit: Es wird empfohlen, den Starter für maximal 30 Sekunden zu betätigen und im Anschluss für mindestens 2 Minuten abkühlen zu lassen. Insgesamt sollte das maximal 3 Mal hintereinander geschehen, bevor eine längere Pause erfolgen muss!

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