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Rückruf für Stahlfelgen bei VW, Seat und Skoda

Veröffentlicht in Sicherheit

Aufgrund eines Materialfehlers wurde ein Rückruf für die Stahlfelgen der Firma Alcar veröffentlicht. Es besteht eine erhöhte Unfallgefahr. Fahrzeuge mit den besagten Felgen dürfen nicht genutzt werden. Von diesem Rückruf sind besonders Autobesitzer betroffen, die einen Volkswagen, Seat oder Skoda fahren. AUTOFAHRESEITE.EU klärt Sie über den Sicherheitshinweis auf.

Der österreichische Felgenhersteller Alcar Wheels GmbH ruft ein Teil seiner seit Mai 2018 produzierten Nachrüst-Stahlfelgen mit der Artikelnummer 7755 (Produktionsdatum: 17/18) zurück. Das Unternehmen teilte mit, dass die Felgen ab sofort nicht mehr genutzt oder weitergegeben werden dürfen. Die Felgen kommen bei Modellen von VW (Golf, Golf Variant, Golf Sportsvan, E-Golf), Seat (Ibiza, Leon, Leon SC, Leon ST) und Skoda (Octavia) als Nachrüstfelgen zum Einsatz. Es handelt sich nicht um Originalräder der genannten Fahrzeughersteller, die serienmäßig verbaut wurden.

Der freiwillige sicherheitsbedingte Rückruf ist aufgrund eines Materialfehlers notwendig, denn unter bestimmten Bedingungen kann es zu einem plötzlichen Luftverlust kommen. Aufgrund von durchgeführten Fahrversuchen besteht die Gefahr, dass eine Warnung an den Fahrer über das Reifendruckkontrollsystem (RDKS) nicht rechtzeitig erfolgt, was zu einer eingeschränkten Kontrolle des Fahrzeugs führen kann. Ein Unfall kann die Folge sein.

Der Felgenhersteller hat umgehend alle nötigen Schritte zum Produktrückruf veranlasst und die Behörden (KBA, BAUA) informiert sowie eine entsprechende Meldung über das Product Safety Business Alert Gateway der Europäischen Kommission zur EU-weiten Verbreitung eingestellt.

Die richtigen Schritte einleiten

Der Felgenhersteller möchte der Pflicht gegenüber seinen Kunden nachkommen und ruft daher die betroffenen Räder vorsorglich zurück und tauscht diese kostenfrei gegen neue Räder aus. Alcar Wheels hat die in Auslieferungslagern lagernden Felgen bereits für den Handel gesperrt und zurückgeholt. Sämtliche Handelskunden wurden umgehend informiert und aufgefordert, ihre Lagerbestände zu überprüfen und, falls vorhanden, betroffene Endkunden zu kontaktieren.

Rund 3.800 Räder sind zum Zeitpunkt des Rückrufs aus dem Produktionslos im Markt. Alle Autofahrer werden aufgerufen, die nächstgelegene Werkstatt aufzusuchen und dort die Felgen kostenlos tauschen zu lassen. Die fraglichen Felgen tragen am Lochkreis für die Befestigungsschrauben die Produktionsstandort-Kennzeichnung „00“ und am äußeren Rand die Produktionsdatum-Kennzeichnung „17-18“ im Zentrum der Stempelung.

Dieses Video zeigt auf, wie Sie erkennen, ob Sie die betroffenen Felgen besitzen:

Fazit:

Prüfen Sie, ob Sie vom Rückruf betroffen sind. Falls Sie sich nicht sicher sind, wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre unabhängige Werkstatt in Ihrer Nähe. Diese überprüft gerne nochmals genau, ob Sie die betroffenen Stahlfelgen besitzen, und hilft Ihnen gegebenenfalls bei der Abwicklung der Umtauschaktion. Sollten Sie die betroffenen Räder weitergegeben haben, informieren Sie den gegenwärtigen Nutzer bzw. Besitzer der Räder über den Sicherheitshinweis.

Übrigens… eine Werkstatt, der Sie mit gutem Gefühl Ihr Auto anvertrauen können, finden Sie bei uns in der Werkstattsuche

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Foto und Video dieses Artikels:
Quelle: Alcar Wheels GmbH


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