Kfz-Zulassung online: Das könnte zukünftig möglich sein

Geschrieben von cm. Veröffentlicht in Tipps & Trends

Im Jahr 2019 soll es in Deutschland eine signifikante Neuerung bei der Zulassung von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen geben. Das sehen Pläne des Bundesverkehrsministeriums vor, das diese Behördengänge künftig über das Internet möglich machen will.

Quelle: AUTOFAHRERSEITE.EUQuelle: AUTOFAHRERSEITE.EUDas Programm des Bundes zur Modernisierung des Kfz-Zulassungswesens mit dem Namen “i-Kfz“ läuft bereits seit dem Jahr 2015. Die erste signifikante Neuerung für den Verbraucher, die im Zuge des Programms eingerichtet wurde, ist die digitale Außerbetriebsetzung und Wiederanmeldung, die auf den Portalen der Zulassungsbehörden bereits verfügbar sind. Über das Internet angemeldet werden kann allerdings nur ein Fahrzeug, das zuvor im selben Zulassungsbezirk von demselben Halter und mit demselben amtlichen Kennzeichen abgemeldet wurde.

Wie funktionieren die Online-Behördengänge?

Voraussetzung für sämtliche digitale Behördengänge ist schon heute die Nutzung des neuen Personalausweises mit eingeschalteter Online-Funktion. Mithilfe des Ausweises und eines entsprechenden Lesegeräts oder der Ausweis-App auf Ihrem Smartphone können Sie sich im Internet ausweisen. Darüber hinaus benötigen Sie die Zulassungsbescheinigung des Fahrzeugs, denn diese erhält einen speziellen Sicherheitscode für die Online-Zulassungsstelle - vorausgesetzt, dass er seit dem 01.01.2015 ausgestellt wurde.

Nun kann das Fahrzeug auf der Webseite des örtlichen Straßenverkehrsamtes ab- oder wieder angemeldet werden. Dabei wird derzeit eine Bearbeitungsgebühr von ca. 6-7€ fällig, anschließend erhalten Sie die ausgestellten Unterlagen per Post. Dem Vernehmen nach sollen die erweiterten Optionen der Online-Behörden genauso ablaufen, wie die bereits bestehenden Funktionen.

Die Zustimmung des Bundesrates steht noch aus

Die Verordnung zum Ausbau des digitalen Angebots der Kfz-Zulassungsstellen benötigt noch die Zustimmung des Bundesrates und wird anschließend wahrscheinlich im Jahr 2019 in Kraft treten. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer erklärte zu den Plänen seiner Behörde, man wolle lästige Behördengänge abschaffen und zu einer modernen und papierlosen Verwaltung gelangen. Darüber hinaus soll der Neu- und Gebrauchtwagenmarkt von der schnelleren Bearbeitung der Anträge profitieren.

Fazit:

Zuverlässige und benutzerfreundliche Web-Angebote der Behörden sind eine willkommene Alternative zur Wartezeit auf dem jeweiligen Amt. Durch den Ausbau der Online-Funktionen bei den Kfz-Zulassungsstellen könnten dem Verbraucher viele langwierige Behördengänge erspart werden. Es bleibt also zu hoffen, dass die neue Verordnung im Bundesrat die erforderliche Mehrheit erhält.

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