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Kein Aprilscherz: Dieses Jahr geben Navis den Geist auf

Geschrieben von cm. Veröffentlicht in Tipps & Trends

Quelle: AUTOFAHRERSEITE.EUQuelle: AUTOFAHRERSEITE.EU

Am 07. April 2019 um 2 Uhr nachts geben möglicherweise einige ältere Navigationsgeräte den Geist auf. Der Grund ist ein regelmäßig wiederkehrendes technisches Phänomen. Wir erklären, was dann geschieht und wie Sie sichergehen können, dass Ihr Navi nicht betroffen ist.

Der Eine oder Andere erinnert sich vielleicht noch an die Diskussionen um das sogenannte “Jahr-2000-Problem“ bzw. den “Millennium-Bug“ zum Ende des vergangenen Jahrtausends. Damals griff die Sorge um sich, ältere Computer könnten mit der Umstellung des Datums auf das Jahr des Millenniums überfordert sein. Aufgrund technischer Einschränkungen konnten manche dieser Systeme die Jahreszahl 2000 nicht speichern und sprangen daher damals in der Silvesternacht auf das Jahr 1900 zurück.

Einige Medien befürchteten damals, in der Folge könnten diese Computer abstürzen oder funktionslos werden. Abgesehen von einigen kuriosen Ereignissen, wie Anzeigetafeln an Bahnhöfen, auf denen für mehrere Stunden angezeigt wurde, der nächste Zug komme in rund 100 Jahren, geschah damals jedoch nichts.

Feiert der altbekannte Fehler sein Comeback?

Computersysteme, deren Datumsspeicher “endlich“ ist, gibt es jedoch auch heute noch. Besonders verbreitet ist dabei das Ortungssystem GPS. Dessen Satelliten berechnen das Datum nicht, in dem Sie etwa Monate oder Jahre zählen, sondern nur Wochen. Speichern können sie maximal 1023 davon auf einmal, anschließend springt die Zählung der sogenannten "GPS-Woche" wieder auf null.

Ob das Navigationssystem im Auto oder in einem tragbaren Gerät mit dieser Umstellung zurechtkommt, hängt von der Software darauf ab. In jedem Fall sind die Geräte besser gerüstet, die die neuesten Updates erhalten haben. Gegebenenfalls sollten Sie also einen Blick auf die Website des Herstellers ihres tragbaren Navis werfen, ob dort neue Updates verfügbar sind.

Was fest verbaute Systeme im Auto betrifft, empfiehlt sich bei Unsicherheit der Weg in Ihre unabhängige Werkstatt. Auch wenn von diesem Computerproblem vermutlich vorrangig Systeme betroffen sein sollten, die vor 2010 hergestellt wurden, schadet es nicht, rechtzeitig auch im Auto alle Updates durchführen zu lassen. Dies übernimmt ihre unabhängige Werkstatt übrigens unter anderem im Rahmen der regelmäßigen Inspektion nach Herstellervorgaben.

Fazit:

Wer ein neues Navigationsgerät besitzt, braucht sich eigentlich keine Sorgen um die Zeitumstellung des GPS-Systems zu machen. Wie bei allen elektronischen Geräten gilt jedoch auch hier: Vertrauen ist gut, das neueste Update ist besser! Sofern Sie mit Ihrem Auto regelmäßig zur planmäßigen Wartung fahren und gegebenenfalls die Software auf Ihrem tragbaren Navi aktualisieren, können Sie der GPS-Woche Null daher mehr als gelassen entgegensehen.

Übrigens… eine Werkstatt, der Sie mit gutem Gefühl Ihr Auto anvertrauen können, finden Sie bei uns in der Werkstattsuche

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