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Wie der Lockdown unseren Autos schadet

Geschrieben von nw. Veröffentlicht in Tipps & Trends

Quelle: AUTOFAHRERSEITE.EUQuelle: AUTOFAHRERSEITE.EU

Wenn das Auto wenig bewegt wird oder gar lange Zeit stillsteht, leidet die Batterie. Widrige Witterungsverhältnisse und Temperaturen um den Gefrierpunkt schaden einer angeschlagenen Autobatterie in besonderem Maße. Der anhaltende Lockdown wirkt hier wie Brandbeschleuniger.

Wirkt der Anlasser gerade bei niedrigen Temperaturen ungewöhnlich träge, dann ist das ein deutliches Anzeichen für eine schwächelnde Batterie. Wir raten in einem solchen Fall direkt Ihre Werkstatt zu kontaktieren, um die Batterie überprüfen und bei Bedarf direkt austauschen zu lassen. Wer nicht oder bloß zu spät handelt, läuft Gefahr, dass das Auto nicht mehr anspringt. Gerade beim Motorstart wird der Großteil der vorhandenen Ladekapazität einer Batterie benötigt. Sind dann noch weitere Stromzehrer aktiv, kann die Leistungsfähigkeit einer angeschlagenen Batterie schnell überschritten werden. Schalten Sie daher vor allem in den kalten Monaten Komponenten wie Scheibenwischer, Radio und Sitzheizung erst an, nachdem der Motor gestartet ist.

Man kann eine Autobatterie zwar ausbauen und im Anschluss extern laden. Es geht allerdings auch deutlich einfacher. Die Batterie wird während des Fahrbetriebs kontinuierlich geladen. Je länger die gefahrenen Strecken, desto mehr Ladestrom kann man der Batterie wieder zuführen. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass häufige Kurzstreckenfahrten und lange Standzeiten langfristig den Todesstoß für jede Autobatterie bedeuten. Die beim Start verbrauchte Energie wird nicht ausreichend zurückgeführt und so entlädt sich die Batterie bei jeder Kurzstrecke weiter. Laut einer Statistik der ADAC Straßenwacht ist eine zu schwache Batterie gerade in den Wintermonaten einer der Hauptgründe für liegengebliebene Fahrzeuge. Die seit November andauernden Ausgangsbeschränkungen und der weitestgehende Stillstand des öffentlichen Lebens werden kurz- und mittelfristig dieses Problem wohl noch weiter forcieren.

Batterien entladen sich fortwährend. Zwar wirkt sich die natürliche Entladung kaum merklich auf den Gesamtzustand der Batterie aus, aber auch ein Fahrzeug, das längere Zeit stillsteht, hat heimliche Energieräuber. So zehrt auch die Innenraumüberwachung am Lebensbalken der Batterie. Ist das Fahrzeug gar aufgeschlossen geparkt, können eine Vielzahl von Steuergeräten betriebsbereit in Lauerstellung verharren und dabei kontinuierlich Energie ziehen.

Fazit

Wenn Ihr Fahrzeug aufgrund des bis Mitte Februar verlängerten Lockdowns bereits seit einiger Zeit weitestgehend stillsteht und auch bis auf Weiteres nicht viel bewegt wird, sollten Sie bestenfalls einen Termin mit Ihrer Werkstatt vereinbaren, um die Autobatterie einmal checken zu lassen. Denken Sie daran, Werkstätten sind systemrelevant und daher weiterhin wie gewohnt für Sie geöffnet. Nutzen Sie also die Gelegenheit eines professionellen Checks, damit sie nicht unversehens ohne funktionstüchtiges Fahrzeug dastehen, wenn es darauf ankommt.

Übrigens… eine Werkstatt, der Sie mit gutem Gefühl Ihr Auto anvertrauen können, finden Sie bei uns in der Werkstattsuche

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